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Makrofotografie Tipps & Tricks

Hi! Hier ein paar Tipps und Tricks von Geraint!

Der Winter kann für uns Makrofotografen eine ziemlich herausfordernde Zeit sein. Unsere Lieblingskäfer und -blumen sind verschwunden und es wird schwieriger, interessante Motive zu finden.

In diesem Blogbeitrag möchte ich dir meine Lieblingsmotive vorstellen und hoffe, dass es dich motiviert, auch in den Wintermonaten auf Entdeckungsreise zu gehen. Lasst uns gemeinsam fotografieren! Man kann sich warm anziehen, trocken bleiben und es wird weiterhin Spaß machen!

Eine Thermoskanne und einige (besser viele!) Kekse sind jedoch unerlässlich.

Winzige Pilze

OM-D E-M1 Mark III, M.Zuiko 60 mm Makro. 17 Bilder, Focus Stacking, Handkamera1/250, F4.5, ISO 250 belichtet mit Fl900r Blitz und Cygnustech Diffusor

Pilze gibt es nicht nur im Herbst! Schaue im Winter an herabgefallenen Ästen, an Holzstapeln und sogar an deinen Gartenhecken. Dort wirst du die faszinierende Welt der kleinen Pilze entdecken.

Aufgrund des Miniaturmaßstabs dieser wunderbaren Objekte ist eine zusätzliche Ausrüstung erforderlich.

Neben meiner Kamera (derzeit ist es die wunderbare OM-1) und meinem geliebten Olympus 60mm Makroobjektiv verwende ich auch Verlängerungsrohre und den Raynox DCR-250 Makro-Objektiv-Konverter – manchmal sogar alles auf einmal. Da Verlängerungsrohre das verfügbare Licht reduzieren, würde ich empfehlen, eine Blitz- oder LED-Beleuchtung hinzuzufügen, um schönes Licht und eine hohe Bildqualität zu erhalten.

Die Schärfentiefe ist bei solch hohen Vergrößerungen sehr begrenzt. Es ist deshalb ratsam, Focus Stacking/Bracketing zum Erreichen einer größeren Schärfentiefe zu nutzen. Sollte das für dich neu sein, dann ist jetzt der beste Zeitpunkt, um mit Motiven zu üben, die nicht weglaufen/flattern/fliegen.

Im manuellen Kameramodus haben wir die volle Kontrolle über die Belichtung. Daher ist dies meine bevorzugte Methode für Aufnahmen mit hoher Vergrößerung.

Je nach verfügbarem Licht und kreativen Entscheidungen würde ich normalerweise eine Verschlusszeit von 1/250 bis 1/50 anstreben. Die Objektivblende steuert die Schärfentiefe und die Umgebungsbeleuchtung. Ich fotografiere bei hohen Vergrößerungen zwischen F4 und F7.1. Ab F7.1 bemerke ich, dass die Beugung die Bildschärfe aufgrund meiner Zwischenringe beeinträchtigt. Ohne Verlängerungsrohre bin ich somit froh, wenn ich bis zu F10 fotografieren kann. Für solche Dinge hat jeder seine eigene Toleranzschwelle. Am besten ist, zu experimentieren und die eigene herauszufinden.

OM-1, M.Zuiko 60mm Makro, Verlängerungsrohre, Fl900r und Cygnustech Diffusor. 8 Bilder, Focus Stacking1/125, F6.3, ISO 400

Suche nach interessanten Momenten, die eine Geschichte erzählen. Und nimm dir Zeit für deine Motive. Das Bild oben wurde in meinem Garten aufgenommen. Als ich den winzigen Springschwanz, der sich dem Pilz näherte, entdeckte, hielt ich inne und wartete in der Hoffnung, dass er einen Moment für ein Foto pausieren würde. Ist es nicht erstaunlich, was auf einem verrottenden Blatt alles passieren kann?!

OM-1, Olympus 60mm Makro, Fl900r und Cygnustech Diffusor, Verlängerungsrohre1/125, F/6.3, ISO 320

Eine kleine Schnecke mit einem Mini-Pilz. Mit Blitzlicht und natürlichem Gegenlicht lassen sich schöne Bokehs und ziemlich dramatische Bilder erzeugen. Wenn ich die Schärfentiefevorschau-Taste an meiner OM-1 gedrückt halte und die Kamera näher an das Objekt heranführe, kann ich den Punkt sehen, an dem ich die maximale Schärfentiefe erreiche. Dann weiß ich, wann ich den Auslöser drücken muss, um eine ausreichende Schärfentiefe mit einem einzigen Bild zu erreichen.

Regnerische Tage können für die Makrofotografie wunderbar sein, da sie die Mikrowelt verwandeln. Pro-Tipp Sei vorsichtig mit deiner Fotoausrüstung, wenn sie nicht wetterfest ist. Macht man sich kurz nach einem Regenschauer auf den Weg, können wunderbare Bilder entstehen.

E-M1 Mark III, Olympus 60 mm, FL900R, Cygnustech Diffusor – 8 Bilder Focus Stacking1/50, F/8, ISO 400

Moose und Moos-Sporophyten sind hervorragende Motive! Die schöne Symmetrie und die Wassertropfen weckten meine Aufmerksamkeit. Wird die Kamera unterhalb des Motivs platziert, wirkt es groß und imposant. Der Wald spiegelt sich in den Regentropfen. Zudem reflektieren sie mein Blitzlicht und lassen sie wie gespenstische Augen aussehen!

Es macht wirklich Spaß, nach neuen Wegen zum Darstellen der Objekte zu suchen. Ich entdeckte diese Pilze in meinem Garten und begann, verschiedene Blickwinkel und Kompositionen zu erkunden. Die Regentropfen haben ein faszinierendes Bild geschaffen! Ähnlich wie eine Schnecke legte ich mich auf den Boden und nahm 26 Bilder für einen Focus Stack auf.Das Spielen und Experimentieren mit unseren Fotos, ohne die Angst, „etwas falsch zu machen“, ermöglicht, unsere Kreativität zu entfalten und die Welt auf eine neue Art zu zeigen, die für jeden von uns einzigartig ist.

Springschwänze und kleine Wesen!

OM-1 Mark III, M.ZUIKO 60mm, FL900R, Cygnustech Diffusor – 8 Bilder Focus Stacking1/50, F/8, ISO 400

Mit einer Größe von etwa 2–3mm sind sie schwer zu erkennen, aber sie stellen ein großartiges Fotomodell dar! Sie gehören zu meinen Lieblingstieren auf der Welt und ich hoffe, dass du sie genauso schätzen wirst wie ich.

Halte entlang der abgestorbenen Blätter und des verrottenden Laubs nach (niedlichen) sich bewegenden Punkten Ausschau! Experimentiere mit verschiedenen Kamerawinkeln, um ihre Geschichte zu erzählen! Von oben sehen wir einen Springschwanz auf einem Blatt aus der Vogelperspektive. Bei Aufnahmen aus geringer Entfernung sind auch die Blattadern, welche ein Gefühl für den Maßstab vermitteln, zu sehen.

Mit einer Kameraposition parallel zum Motiv schaffen wir eine Trennung zwischen dem selbigen und dem Hintergrund, sodass es sich im Bild abhebt. So wie es auch die Vogelfotografen tun!

„Was ist das?“ Eine entzückende Schnecke und ein kugelförmiger Springschwanz teilen sich einen moosbewachsenen Baumstamm. Es ist fantastisch, die Interaktion zwischen den Motiven einzufangen, denn sie verleiht unseren Bildern einen großen erzählerischen Wert. Verbringe zusätzliche Zeit mit den Motiven, um zu sehen, welche Möglichkeiten sich ergeben. Halte deine Komposition bereit, wiege dich in Geduld und genieße es, ihr ungewöhnliches Leben zu beobachten.

Sei bei kleinen Motiven vorsichtig. Ethische Praktiken sind in der Makrofotografie (wie auch in anderen Genres) sehr wichtig. Es ist viel besser und sinnvoller, nach Fotomöglichkeiten zu suchen, als sie zu schaffen.

Ich hoffe, diese Tipps sind nützlich und du wirst auch in der „Nebensaison“ Spaß an der Makrofotografie haben. Fotografiere stets mit Freude und deine Bilder werden es dir danken!

Bis bald!

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